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TSG: Zweite Chance für Kaiserslautern
ck | Fast drei Jahre ist es nun her, als die TSG Kaiserslautern das Heimspiel im Viertelfinale des DKBC-Pokal gegen den KC Schwabsberg verlor. Der Erstligist spielte Bahnrekorde mit 3890 und 693 Kegeln und zeigte der jungen Lauterer Truppe damals die Grenzen auf. Am Samstag kommt es erneut zu diesem Duell, wieder in Kaiserslautern, wieder Viertelfinale im DKBC-Pokal. ,,Das Spiel damals blieb natürlich in Erinnerung. Von den Ergebnissen und als Gradmesser, was wir leisten müssen um gegen einen gestandenen Erstligisten bestehen zu können," erzählt Kapitän Sebastian Peter. In der Zwischenzeit hat sich bei den Pfälzern personell wenig verändert, Schwabsberg hingegen reist mit einer fast komplett neuen Mannschaft an. Die TSG bekommt eine zweite Chance, um nach gut zehn Jahren erneut das Final Four im deutschen Pokal zu erreichen. Bis auf das Duell in Zeil ging die Formkurve der Lauterer in den vergangenen Spielen wieder bergauf. Mit 3613 Kegeln beim letzten Auswärtsspiel in Hainstadt und dem 3. Platz in der Liga, sieht Sportwart Frank Jung die Mannschaft gut gerüstet. Dazu kommt, dass der Kader aufgrund sehr guter Einzelleistungen noch breiter aufgestellt ist. 2016 konnte die TSG immerhin zwei Mannschaftspunkte holen. Die Pfälzer werden alles geben um die Überraschung zu schaffen, leichter wie damals wird es aber auf keinen Fall. Die Vorfreude ist dennoch groß und mit der Unterstützung unserer Fans und Zuschauer will man ein gutes Spiel abliefern. ,,Wie es am Ende ausgeht, sehen wir dann", so Peter. www.tsg-kl-kegeln.de


03/22

Gelingt Schwabsberg der Sprung ins Endrundenturnier?
Gegner im Viertelfinale des DKBC-Pokals ist die TSG Kaiserslautern. Am Samstag müssen die Erstligakegler des KC Schwabsberg mit der TSG Kaiserslautern noch eine spannende Aufgabe lösen, wenn der Einzug in das Finalrundenturnier im DKBC-Pokal gelingen soll. Den Zweitligisten aus der Pfalz, der sein Domizil in unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmt/berüchtigten Betzenberg hat, nimmt der KSC nicht auf die leichte Schulter. Beide Teams treffen im Pokal bereits das dritte Mal aufeinander. Zweimal ist Schwabsberg als Sieger aus dieser Begegnung hervorgegangen. Das allein ist sicherlich keine Garantie dafür, dass es auch ein drittes Mal klappen wird. Erfreulich für Schwabsbergs Trainer Eugen Fallenbüchel, er hat für diese Begegnung alle Leistungsträger an Bord, so dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Die Erinnerungen an die überraschende Pokalniederlage beim Verbandsligisten Unterharmersbach im Vorjahr ist den Keglern von der Ostalb noch in bester Erinnerung. Eine Partie, zu der man noch als amtierender Deutscher Pokalsieger angereist war. Die Erkenntnis aus dieser Niederlage: Auf den Erfolgen von gestern kann man sich nicht ausruhen. Schwabsberg reist mit leichtem Rückenwind auf den Betzenberg. Am vergangenen Wochenende hat man sich mit einem hervorragenden 7:1-Erfolg beim TSV 90 Zwickau prächtig geschlagen. Die Zwickauer haben ebenfalls noch Chancen auf einen Finalrundeneinzug. Sie haben mit dem SKC Unterharmersbach einen der Finalisten des vergangenen Jahres zu Gast. Die Hammerpartie findet indes in Zerbst statt, dort muss die Victoria aus Bamberg antreten. Die letzte Viertelfinalbegegnung bestreiten die beiden Zweitligisten RW Hirschau und Grün-Weiß Mehltheuer. Die TSG Kaiserslautern, die der 2. Bundesliga Nord/Mitte angehört, hat sich mit einem überzeugenden 7:1-Erfolg über den Ligakonkurrenten FSV Erlangen-Bruck für die Runde der letzten Acht qualifiziert. In der Liga belegten die Pfälzer nach RW Hirschau und dem TSV Großbardorf mit 23:13-Punkten den dritten Tabellenplatz. Die Mannschaft gilt als äußerst heimstark. Auf heimischem Geläuf musste man sich nur dem Meister RW Hirschau mit 2:6 beugen. Eine Begegnung allerdings, in der bereits vier Gesamtkegel mehr zum Remis ausgereicht hätten. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt. Herausragender Akteur ist Pascal Kappler mit einem Heimschnitt von 616 Kegeln. Als eifrige Punktesammler glänzten in der vergangenen Saison zudem Sebastian Peter und Alexander Schöpe. Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:„Unser erklärtes Ziel ist es, in die Pokal-Finalrunde einzuziehen. Das wird gegen die TSG nicht ganz einfach werden. Es hätte sicherlich aber denkbar schlechtere Lose gegeben. Eines indes ist sicher, unterschätzen sollte man vorsichtshalber keine Mannschaft, die bis in das Viertelfinale des Pokalwettbewerbes vorgedrungen ist.“
Foto: efa
Reiner Buschow und sein KC Schwabsberg haben das Ziel: Teilnahme am DKBC-Pokal-Endrundenturnier, fest im Auge. Ob es klappt, hängt ganz davon ab, ob man sich in der Pfalz gegen die heimstarke TSG Kaiserslautern behaupten kann.“